Reduziert! Fürst werden Adelstitel kaufen - König werden - Adelstitel - Adelsbrief - Adelsgeschlecht - Doktortitel kaufen Vergrößern

Fürst/in von Fechenbach

Neuer Artikel

Werden Sie Fürst / Fürstin von Fechenbach

- Wunderschöne & edle, speziell für Sie gefertigte Urkunde

- Ihr eigenes Wappen samt vollem Wappenrecht

- Ausführliche Informationen und Erläuterungen zur Familiengeschichte

- Unkompliziert, sicher & schnell online bestellen

- Innerhalb weniger Tage in Ihrem Briefkasten

Mehr Infos

In stock

39,90 €

Mehr Infos

Fürst (althochdeutsch furisto, „der Erste“, vgl. englisch first, „erst, als erstes“) ist in der hierarchischen Ordnung des Adelssystems im alten Reich der höchste Titel, unter dem auch Herzöge, Land-, Mark- und Pfalzgrafen inbegriffen waren. Sein Herrschaftsgebiet wird als Fürstentum bezeichnet.

Im weiteren Sinne und als Sammelbegriff bezeichnet das Wort „Fürst“ einen hohen aristokratischen Würdenträger und schließt Monarchen, also auch Könige und Kaiser, jedoch auch die einst im Heiligen Römischen Reich reichsunmittelbar regierenden, „gefürsteten“ Grafen ein. Im engeren Sinne und nach heutigem Sprachgebrauch handelt es sich um einen Adelstitel, der rangmäßig über dem Grafen und dem (nichtköniglichen) Prinzen steht, aber unter dem Herzog. Die Fürsten wurden mit (Eure) Durchlaucht angeredet. Sie gehören zum Hochadel.

Englische, französische, italienische, spanische oder ungarische Pendants existieren nicht (mit Ausnahme der englischen Peers werden in diesen Ländern auch die jeweiligen Chefs - und nicht nur die Nachgeborenen - der fürstlichen Häuser als Prinzen bezeichnet), wohl aber ein tschechisches (kníže), russisches (князь), polnisches (Książę) und bulgarisches (княз). Die skandinavischen Sprachen kennen ebenfalls direkte Übersetzungen des Begriffs (Dänisch und Norwegisch: fyrste, Schwedisch: furste, Finnisch: ruhtinas), ferner die niederdeutsch/niederländische Sprache: Vorst.

In den fränkischen Königreichen und später im Heiligen Römischen Reich waren Fürsten die Landesherren nach dem König bzw. Kaiser, das heißt königliche Amtsträger mit teils erblicher Hoheit über einen weltlichen und ggf. auch kirchlichen Herrschaftsbereich.

Zum Fürstenstand (Reichsfürst) zählten im Spätmittelalter Herzöge, Land-, Mark- und Pfalzgrafen. Als geistliche Fürsten wurden Erzbischöfe, Bischöfe(Fürstbischöfe) sowie manche Äbte und Pröpste (Reichsprälaten) bezeichnet. Im Begriff Kirchenfürst, der – unabhängig von fürstlichem Titel und Stand – hohe kirchliche Würdenträger, insbesondere Kardinäle, Erzbischöfe und Bischöfe, bezeichnet,[1] lebt noch heute die Vorstellung des adeligen Lebensstils und Habitus’ geistlicher Fürsten. Im Hochmittelalter wählten die Fürsten den König, seit der Mitte des 13. Jahrhunderts war dieses Recht den sieben Kurfürsten vorbehalten.

Mit dem Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation 1806 wurden einige deutsche Fürsten souveräne Herrscher ihres Landes; im Gothaischen Hofkalender wurden sie neben den Königen und Großherzögen in der Ersten Abteilung aufgeführt. Die meisten anderen, deren Territorium durch Mediatisierungunter die Herrschaft eines anderen Staates kam, behielten oder erhielten den Fürstentitel als Ehrenprädikat, wie etwa die Sayn-Wittgenstein; diese mediatisierten Geschlechter bildeten die Zweite Abteilung der fürstlichen Häuser. Ein deutscher Sonderfall waren die ehemals im Heiligen Römischen Reich reichsunmittelbarregierenden Grafen, die gelegentlich auch als gefürstete Grafen bezeichnet werden und ebenfalls der Zweiten Abteilung angehörten; sie standen im Rang unter den Fürsten, gehörten aber wie diese zum Hochadel und waren ihnen nach der Deutschen Bundesakte ebenbürtig, anders als die gewöhnlichen, blossen Titular-Grafen; man redete sie mit Erlaucht an. Hinzu kamen einige im 19. Jahrhundert gefürstete Familien, die niemals souverän gewesen waren, wie etwa Blücher (als „Fürst von Wahlstatt“), Bismarck oder Bülow[2], die man - neben ausländischen Fürsten - in einer Dritten Abteilung zusammenfasste. Somit waren die weitaus meisten Fürsten des Zweiten Deutschen Kaiserreiches keine regierenden Monarchen mehr, ebenso wenig die Fürsten des österreichischen Adels im Kaisertum Österreich. Souveräne deutsche Fürsten führten deshalb bis 1918 den Titel „Regierender Fürst“.

Die Kinder eines Fürsten sind zumeist Prinz oder Prinzessin mit der früheren Anrede Durchlaucht (die heute im nicht-offiziellen, gesellschaftlichen Schriftverkehr nur noch als Höflichkeitsbezeichnung bei der Adressierung benutzt wird); diese Titel übertragen sich auch auf die daraus entstehenden jüngeren Linien. Allerdings führen die Nachgeborenen einiger nichtsouveräner fürstlicher Häuser den Titel Graf bzw. Gräfin mit der Anrede Erlaucht. In beiden Fällen führt das jeweilige Oberhaupt des Hauses den Fürstentitel mit der Anrede Durchlaucht.

(Quelle: Wikipedia)

14 andere Artikel in der gleichen Kategorie: